Motorradbekleidung
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Wer sich für ein Motorrad entscheidet, braucht auch die richtige Kleidung, denn ein Unfall mit dem Motorrad ist viel gefährlicher als ein Unfall mit einem Auto. Wenn man nämlich über seinen Lenker fliegt und über den harten Asphaltboden schlittert, kann es einen erheblichen Unterschied für unseren Körper machen, ob wir von qualitativer Motorradbekleidung geschützt sind, oder unsere Alltagskleidung tragen. Hinzu kommen noch die thermalen Faktoren, gute Motorradkleidung schützt vor Wind und Wetter und wer mit 200 Sachen über die Straße fegt, braucht diesen Schutz dringend. Daher liste ich an dieser Stelle mal die wichtigsten Bekleidungsstücke für Motorradfahrer.

Motorradjacke / Motorradanzug

Eine Motorradjacke sollte folgende Eigenschaften mitbringen:

  • Atmungsaktiv - der Motorradanzug sollte atmungsaktiv sein, dadurch wird sichergestellt, dass man unter der Jacke nicht enorm schwitzt, das kann nämlich jede längere Fahrt zu einem unangenehmen Trip werden lassen
  • Winddicht - ebenfalls unangenehm ist es, wenn der Wind durch eine kleine Ritze pfeift. Daher sollte die Motorradjacke keine Lücken lassen und den Körper gut schützen
  • Wasserdicht - vermeiden läßt sich ein plötzlicher Regenguß nicht, mit einer wasserdichten Motorradjacke läßt sich aber der Regen wenigstens vom Körper fernhalten, dann muss man nur noch darauf achten, vorsichtig auf der naßen Straße zu fahren

Eventuell sollten zusätzlich noch CE Protektoren am Rücken, Ellenbogen und den Schultern angebracht sein, um von anderen Fahrern in der Nacht besser gesehen zu werden. Diese Projektoren sind tagsüber auf der Jacke nicht auffällig, können aber nachts darüber entscheiden um man von einem Autofahrer übersehen wird oder nicht. Besonderen Wert sollte natürlich auf reißfestes Material gelegt werden um bei einem Sturz nicht mit der Haut über den Asphalt zu schürfen.

Motorradhelm

Der Motorradhelm ist mit das wichtigste “Kleidungsstück” und an dieser Stelle sollte nicht gespart werden. Wenn du mit deinem Kopf gegen die Tür stößt, tut das schon weh. Wenn du mit 120 Sachen durch die Luft fliegst, und dein Kopf einer Motorhaube oder dem Asphalt der Straße zusteuert, wünscht man sich einen guten Helm zu haben, der das meiste abfängt. Beim Kauf solltest du darauf achten, dass der Helm sicherheitsgeprüft nach ECE 22.05 ist und das die Innenpolsterung komfortabel ist.

Lederjeans

Ohne Motorrad zwar optisch gewöhnungsbedürftig, als Fahrer aber unabdingbar, die Lederjeans. Vor Wind- und Wetter ist man durch die Jeans geschützt, und durch zusätzliche Projektoren kann man Autofahrer nochmal extra auf sich aufmerksam machen (ist allerdings nicht jedermanns Geschmack).

Sturmhaube für unter den Helm

Unter dem Motorradhelm kann eine Sturmhaube / Gesichtsmaske vor Wind schützen. Gerade bei längeren Fahrten ist der Trip viel angenehmer, wenn zusätzlich zum windschützenden Visier noch eine Sturmhaube das Gesicht abdeckt.

Nierengurt

Der Nierengurt hat als Hauptaufgabe, den Nierenbereich vor Unterkühlung zu schützen. Auch wenn es ein zusätzliches Kleidungsstück ist, was der Träger anziehen muss, ist es doch unabdingbar. Die Nieren sind sehr empfindlich und gerade dieser Bereich ist, wenn man auf der Maschine sitzt, häufig nicht komplett vor Wind und Kälte geschützt. Man sollte es sich zweimal überlegen, bevor man auf diese günstige Investition verzichtet.

Motorradhandschuhe

Zuletzt fehlen noch die Handschuhe, diese sollten ebenfalls aus Leder sein, am besten ein weiches Leder damit man noch genügend Bewegungsfreiheit mit den Fingern hat. Wasserabweisen sowieso, da sonst die Kälte bei Regen durch das Material dringen würde. Ganz wichtig ist, dass die Innenseite mit abrutschfestem Material versehen ist, damit du als Fahrer deine Maschine ständig im Griff hast. Ein Klettverschluß am Handgelenk sollte zudem den nötigen Halt bieten.