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25 Dez
Wer sich für ein Motorrad entscheidet, braucht auch die richtige Kleidung, denn ein Unfall mit dem Motorrad ist viel gefährlicher als ein Unfall mit einem Auto. Wenn man nämlich über seinen Lenker fliegt und über den harten Asphaltboden schlittert, kann es einen erheblichen Unterschied für unseren Körper machen, ob wir von qualitativer Motorradbekleidung geschützt sind, oder unsere Alltagskleidung tragen. Hinzu kommen noch die thermalen Faktoren, gute Motorradkleidung schützt vor Wind und Wetter und wer mit 200 Sachen über die Straße fegt, braucht diesen Schutz dringend. Daher liste ich an dieser Stelle mal die wichtigsten Bekleidungsstücke für Motorradfahrer.
Eine Motorradjacke sollte folgende Eigenschaften mitbringen:
Eventuell sollten zusätzlich noch CE Protektoren am Rücken, Ellenbogen und den Schultern angebracht sein, um von anderen Fahrern in der Nacht besser gesehen zu werden. Diese Projektoren sind tagsüber auf der Jacke nicht auffällig, können aber nachts darüber entscheiden um man von einem Autofahrer übersehen wird oder nicht. Besonderen Wert sollte natürlich auf reißfestes Material gelegt werden um bei einem Sturz nicht mit der Haut über den Asphalt zu schürfen.
Der Motorradhelm ist mit das wichtigste “Kleidungsstück” und an dieser Stelle sollte nicht gespart werden. Wenn du mit deinem Kopf gegen die Tür stößt, tut das schon weh. Wenn du mit 120 Sachen durch die Luft fliegst, und dein Kopf einer Motorhaube oder dem Asphalt der Straße zusteuert, wünscht man sich einen guten Helm zu haben, der das meiste abfängt. Beim Kauf solltest du darauf achten, dass der Helm sicherheitsgeprüft nach ECE 22.05 ist und das die Innenpolsterung komfortabel ist.
Ohne Motorrad zwar optisch gewöhnungsbedürftig, als Fahrer aber unabdingbar, die Lederjeans. Vor Wind- und Wetter ist man durch die Jeans geschützt, und durch zusätzliche Projektoren kann man Autofahrer nochmal extra auf sich aufmerksam machen (ist allerdings nicht jedermanns Geschmack).
Unter dem Motorradhelm kann eine Sturmhaube / Gesichtsmaske vor Wind schützen. Gerade bei längeren Fahrten ist der Trip viel angenehmer, wenn zusätzlich zum windschützenden Visier noch eine Sturmhaube das Gesicht abdeckt.
Der Nierengurt hat als Hauptaufgabe, den Nierenbereich vor Unterkühlung zu schützen. Auch wenn es ein zusätzliches Kleidungsstück ist, was der Träger anziehen muss, ist es doch unabdingbar. Die Nieren sind sehr empfindlich und gerade dieser Bereich ist, wenn man auf der Maschine sitzt, häufig nicht komplett vor Wind und Kälte geschützt. Man sollte es sich zweimal überlegen, bevor man auf diese günstige Investition verzichtet.
Zuletzt fehlen noch die Handschuhe, diese sollten ebenfalls aus Leder sein, am besten ein weiches Leder damit man noch genügend Bewegungsfreiheit mit den Fingern hat. Wasserabweisen sowieso, da sonst die Kälte bei Regen durch das Material dringen würde. Ganz wichtig ist, dass die Innenseite mit abrutschfestem Material versehen ist, damit du als Fahrer deine Maschine ständig im Griff hast. Ein Klettverschluß am Handgelenk sollte zudem den nötigen Halt bieten.
One Response for "Motorradbekleidung - nicht ohne aufs Motorrad"
Einiges an Fug ansonsten auch viel Unfug. Was sollen denn Projektoren sein? Für einen Film oder Diavortrag während der Fahrt? Gemeint sind genormte Protektoren, die in die Motorradbekleidung eingesetzt werden können und sollten. Knie, Hüften, Ellenbogen, Rücken etc. Reflektoren sind meist als Reflexmaterial in die Bekleidung aussen zur zusätzlichen Kenntlichmachung des Fahrers eingearbeitet. Sind aber nicht halb so wichtig wie die Protektoren. Eine Lederjeans ohne Protektoren ist nichts wert dann lieber Cordura mit Nomex oder einem anderen Aramid und Protektoren. Ansonsten hydrophobiertes Nubuk-Leder, Goretexeinsätze. BMW Atlantis (z.B.) teuer und erstklassig.